Wir stehen Ihnen gerne bei Fragen oder Wünschen persönlich zur Verfügung.
Gleich zu Beginn wurde die Frage eingeworfen, was denn ausgerechnet ein Fotograf mit dieser Sendung zu tun hat? Andreas erklärt, dass wir vom Verein „Vergiss-Mich-Nicht Sternenkinder Fotografie“, der mittlerweile 23 Vereinsmitglieder zählt, Erinnerungsaufnahmen von Sternenkindern anfertigen. Dabei handelt es sich um kein Geschäftsmodell, sondern um ein Sozialprojekt. Der Verein finanziert sich über Spenden, für die Eltern steht unser Angebot selbstverständlich völlig kostenlos zur Verfügung.
Neustädter fragt, inwiefern Fotos Betroffenen helfen? Andreas erklärt, dass Erinnerungen verblassen und Fotos eben Bestand haben. Die Eltern können das Bild immer wieder ansehen und mit ihren Händen anfassen. Man müsse verstehen, dass Sternenkinder – auch wenn sie nicht mehr da sind – trotzdem ein Teil der Familie sind und für immer bleiben.
Bianca erzählt ihre Geschichte und berichtet von ihren 6 Kindern, wobei sie, wie sie es beschreibt, nur eines an der Hand führen darf. Auf die Frage, wie man so etwas verkraften könne, erwiderte sie: Viele Gespräche.
Erst Jahre später, gründete sie die Selbsthilfegruppe „Sternenmamis“, zusammen mit ihrer Schwägerin Patricia, die 2020 ebenfalls ihr Kind kurz nach der Geburt gehen lassen musste. Ihr gemeinsames Schicksal verband die zwei Frauen stark miteinander. Sie spürten, dass ihnen die Gespräche und Verständnis enorm geholfen haben, mit dem Verlust fertig zu werden. Da es bis zu diesem Zeitpunkt kein vergleichbares Angebot gab, entschlossen sich die zwei Frauen, gemeinsam die Selbsthilfegruppe „Sternenmamis“ zu gründen.
Es war eine spannende Sendung und es hat uns sehr gefreut, dass den Sternenkindern und den Sternenkind-Eltern so viel Raum gegeben wurde. Der Podcast kann unter folgendem nachgehört werden: